Darf man nun oder darf man nicht?
Diese Frage ist zum Leidwesen vieler Handyfreunde nicht ganz so einfach zu erklären.
Seit 2007 gibt es den Entscheid der Europäischen Flugaufsichtsbehörde (in den USA gelten diese Gesetze nicht), nach dem das Telefonieren an Bord erlaubt ist. Doch damit ist es nicht getan.
Die meisten Fluggesellschaften können zwar die notwendige technische Ausstattung bieten, haben das Plaudern über den Wolken jedoch nicht freigegeben. Befragungen von Passagieren haben z.B. bei Lufthansa ergeben, dass die meisten Flugzeugnutzer das bisherige Verbot gerne beibehalten würden. Der Großteil der Befragten ist sich sicher, dass das Telefonieren über die Maßen genutzt werden würde – schließlich eine gute Möglichkeit, sich die evtl. lange, eintönige Flugzeit zu vertreiben. Nicht-Telefonierer müssten in diesem Fall zahlreiche Gespräche erdulden und hätte eine nicht zu unterschätzende “Lärm”-belästigung – vom ungewollten Mithören privater Details ganz abgesehen – hier kann der Flugzeug- und Handy-Knigge mit Tipps zum richtigen Verhalten weiterhelfen…
Die Technik stellt bei nur noch wenigen Fluggesellschaften ein Problem da. Inzwischen ist die Technologie so weit, dass man zukünftig in vielen Airlines mit einem Notebook das Intenet nutzen kann – eine lautlose Kommunikation, die auch den Bedürfnissen der Mitreisenden gerecht wird. Doch auch hier gilt noch der Grundsatz: Beim Start und bei der Landung bleiben technische Geräte ausgeschaltet! Oberhalb von ca. 3000 Meter steht dem Gebrauch der Handys und Notebooks jedoch technisch nichts mehr im Wege.