Die Gesprächskosten sind unterschiedlich und hoch

Artikel | Donnerstag Juni 17 2010 10:21 | Kommentare (0)

Ob ein Telefonat im Flugzeug wirklich sein muss, sollte man sich gut überlegen, denn, gleichgültig, ob man zum Handy oder zum Satellitentelefon greift, auch für ein kurzes Gespräch muss man meist ziemlich tief in die Tasche greifen. Besonders gemein ist dabei, dass es im Vorfeld kaum möglich ist, sich genau zu informieren, da die Konditionen von diversen Faktoren abhängig sind. So kommt es nicht nur auf den Netzbetreiber, sondern auch auf die Airline, mit der man fliegt und die vor Ort geltenden Roaming-Reglungen an. Die Fluggesellschaft Ryanair, um nur ein Beispiel zu nennen, gibt an, dass eine SMS ca. 0,50€ kostet, pro verquatschter Minuten kommen sogar Preise von bis zu stolzen 3€ auf den Telefonierer zu. Je 100KB Datennutzung kosten 1,50€. Doch bevor man sich über solche üppige Preise ärgert: Andere, so wie z.B. Quantas oder Emirates machen gar keine Angaben zu Gebühren, sondern raten, sich an den Roaming-Tarifen der betreffenden Anbieter zu orientieren. Diese dürften dann die der „Zone Welt“, also die teuersten sein. Beim Surfen liegt Ryanair im gesunden Mittelfeld und wenn man von diesem Wert ausgeht, dürfte man in etwa richtig liegen.
Wie gesagt, ist auch die Variante des Telefonieren mit dem Satellitentelefon nicht gerade günstig. Quantas und Emirates bieten ihren Passagieren eine Gesprächsminute für stolze 3,56€, eine SMS kann man für 1,35 verschicken. Auch die Lufthansa bietet diesen Service in vielen ihrer Flieger an, besonders bei den für Langstreckenflüge eingesetzten. Günstiger wird es hier allerdings auch nicht. Im Gegenteil unglaubliche 9,95$ kostet eine Gesprächsminute. Handy-Gespräche sind unterdessen bei Lufthansa-Flügen untersagt, nach Aussagen der Lufthansa, um die anderen Passagiere vor störenden lauten Gesprächen zu bewahren. Ähnlich verfährt Airberlin, die aus dem gleichen Grund das Telefonieren während der Flüge untersagt.
Dafür könnte in naher Zukunft die sogenannte leise Kommunikation, also das Breitband-Internet, wieder angeboten werden. Bereits 2003 hatte dieser Service zur Verfügung gestanden, wurde dann aber 2007 aufgrund der Pleite des damaligen Anbieters Connexion by Boeing wieder eingestellt. Seither sucht die Lufthansa nach einen neuen Kooperations-Partner, der möglicher Weise bald gefunden sein könnte.

Talken über den Wolken

Artikel | Freitag November 6 2009 15:58 | Kommentare (0)

Es bimmelt in der Bahn, im Bus und auf der Straße. Nur in 10.000 Metern Flughöhe schellt es bisher noch nicht. Die großen Fluglinien verbieten ihren Passagieren derzeit die Verwendung von Handys im Flugzeug. Geht es nach dem Hauptteil der Deutschen, bleibt es dabei. Ob man mit dem Flug Thailand oder andere Länder besuchen will ist dabei egal.

Eine demoskopische Untersuchung im Auftrag des Branchenverbands BITKOM zeigte, dass 60 Prozent der Bundesbürger gegen den Gebrauch von Handys über den Wolken sind – selbst wenn dieses vom technischen Standpunkt her unbedenklich ist. Im April 2008 erlaubte die EU-Kommission nach ausführlichen Studien die Handytelefonie im Flugzeug. Seither obliegt es bei den Airlines selbst zu entscheiden, ob ihre Fluggäste nach dem Telefon langen dürfen.

Jeder fünfte Befragte, also 20 Prozent, ist der Meinung, das Telefonieren in luftiger Höhe uneingeschränkt freizugeben. Weitere 20 Prozent billigen sich die Freigabe unter Einschränkungen. Wenige (13 Prozent) sind allein für eine Freigabe, wenn die Konversationen nur in abgetrennten Bereichen zu führen sind. Andere (7 Prozent) begehren eine Beschränkung auf überwiegend lautlose SMS-Kommunikation und das mobile Internet.

Lass mich Dein Pilot sein…

Artikel | Mittwoch September 9 2009 16:25 | Kommentare (0)

Nicht nur im Flugzeug mit dem Handy zu spielen ist für viele interessant. Spannend wird es auch, wenn man schaut, welche Art von Games über den Wolken gespielt werden. Nicht selten werden hier Spiele mit einem Content rund ums “Fliegen” gewählt. Feindliche Flieger werden virtuell vom Himmel geholt, gefährlichen Wolken wird ausgewichen oder es werden die eher entspannenden Flugsimulationen gewählt – man möchte ein Stück weit miterleben wie es dem echten Helden vorn im Cockpit während des Fluges ergeht. In den folgenden Handyspielen bildet das Fliegen – ob abenteuerlich oder enstpanndend – den Spielmittelpunkt.

Flüge buchen übers Handy?

Artikel | Dienstag September 8 2009 17:56 | Kommentare (0)

Elektronische Tickets per E-Mail, die Passagiere vor dem Flug zu Hause ausdrucken, sind inzwischen bei (fast) allen Fluggesellschaften Standard. Diese Möglichkeit bleibt auch weiterhin bestehen.
In Kürze soll jedoch eine weitere Check-In-Form großflächig umgesetzt werden. Die im Weltluftverband IATA organisierten Fluglinien möchten bis 2010 das Buchen und Einchecken via Handy salonfähig machen. Es wurde unter anderem ein Strichcode-Standard entwickelt, den das Check-In-Personal direkt vom Handybildschrim scannen kann. Um für den Fall, dass der Akku nachlässt, sicher zu gehen, kann man sich an PC-Terminals am Flughafen Papiertickets ausdrucken. Grundsätzlich soll diese kostenintensive Form auf lange Sicht jedoch besonders vermindert werden.

Bei den folgenden Fluggesellschaften ist das papierlose und zeitsparende Einchecken per Handy bereits
möglich (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):

Die Liste wird sich ständig erweitern, so werden in Kürze

ihre Buchungsmöglichkeiten um die Handy-Option erweitern.

Spielen und Fliegen zugleich mit dem Flugzeugmodus

Artikel | Dienstag September 8 2009 17:47 | Kommentare (0)

Mit dem “Flugzeug-Modus”, welchen inzwischen fast jedes Handy aufweist, kann man sich in Sicherheit wiegen. Hier sind die Störungsimpulse durch das Abschalten von WAP und dergleichen auf ein Absolutes Minimum reduziert und das Nutzen von Spielen, Videofunktionen und MPs-Playern ist beim Fliegen möglich.
Aber auch hier gilt: Beim Start und bei der Landung bleiben die Geräte aus.
Nicht alle Flugesellschaften haben Ihre Crewmitglieder entsprechend gebrieft. Aus diesem Grund kann es bei der ein oder anderen Fluglinie durchaus noch vorkommen, dass man auch oberhalb der 3000-Meter-Grenze gebeten wird, das Gerät auszuschalten. Und hier gilt dann der nächste Grundsatz: Den Aufforderungen der Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter ist unverzüglich Folge zu leisten….

Telefonieren im Flugzeug?

Artikel | Dienstag September 8 2009 17:03 | Kommentare (0)

Darf man nun oder darf man nicht?
Diese Frage ist zum Leidwesen vieler Handyfreunde nicht ganz so einfach zu erklären.
Seit 2007 gibt es den Entscheid der Europäischen Flugaufsichtsbehörde (in den USA gelten diese Gesetze nicht), nach dem das Telefonieren an Bord erlaubt ist. Doch damit ist es nicht getan.

Die meisten Fluggesellschaften können zwar die notwendige technische Ausstattung bieten, haben das Plaudern über den Wolken jedoch nicht freigegeben. Befragungen von Passagieren haben z.B. bei Lufthansa ergeben, dass die meisten Flugzeugnutzer das bisherige Verbot gerne beibehalten würden. Der Großteil der Befragten ist sich sicher, dass das Telefonieren über die Maßen genutzt werden würde – schließlich eine gute Möglichkeit, sich die evtl. lange, eintönige Flugzeit zu vertreiben. Nicht-Telefonierer müssten in diesem Fall zahlreiche Gespräche erdulden und hätte eine nicht zu unterschätzende “Lärm”-belästigung – vom ungewollten Mithören privater Details ganz abgesehen – hier kann der Flugzeug- und Handy-Knigge mit Tipps zum richtigen Verhalten weiterhelfen…

Die Technik stellt bei nur noch wenigen Fluggesellschaften ein Problem da. Inzwischen ist die Technologie so weit, dass man zukünftig in vielen Airlines mit einem Notebook das Intenet nutzen kann – eine lautlose Kommunikation, die auch den Bedürfnissen der Mitreisenden gerecht wird. Doch auch hier gilt noch der Grundsatz: Beim Start und bei der Landung bleiben technische Geräte ausgeschaltet! Oberhalb von ca. 3000 Meter steht dem Gebrauch der Handys und Notebooks jedoch technisch nichts mehr im Wege.